Ladungsmenge und Kapazität
Die Ladungsmenge eines Akkumulators wird in Amperestunden
(Ah) angegeben. In der Technik ist allerdings die Bezeichnung "Kapazität" (Nennkapazität)
für die im Akku enthaltene Ladungsmenge üblich.
Die entnehmbare Kapazität ist eine Funktion der Größe des
Entladestromes (und selbstverständlich des Ladezustandes) und der Entladeschlußspannung
des Akkus, d.h. der Spannung bei der die Entladung beendet wird. Eine sinnvolle
Angabe der Nennkapazität erfordert daher Definition des Entladestromes und der Entladeschlußspannung.
Es sind verschiedene Entladeverfahren üblich, u.a.: Entladung mit konstantem Strom,
Entladung über konstanten Widerstand oder Entladung mit konstanter Leistung. Je
nach Entladeverfahren besitzt der Akku eine andere Kapazität. Multipliziert man
die Nennkapazität mit der Nennspannung (Nominal-Spannung), so erhält man den Energiegehalt
in Wattstunden (Wh).
Um die Spannung zu vervielfachen, werden mehrere Zellen
gleicher Kapazität in Reihe hintereinander geschaltet.
Beim Aufladen kommen, je nach Akkutyp, verschiedene Ladeverfahren
zur Anwendung. Der Ladevorgang wird dabei durch einen Laderegler gesteuert.
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